Wegen möglicher Unstimmigkeiten im Berliner Wahlkreis Tempelhof-Schönberg hat der dortige CDU-Kandidat Jan-Marco Luczak eine erneute Auszählung beantragt. Luczak landete bei der Bundestagswahl in dem Wahlkreis sehr knapp mit nur 61 Stimmen Rückstand auf dem zweiten Platz hinter dem Grünen-Kandidaten, zieht aber sicher über die Liste erneut in den Bundestag ein.
Grundsätzlich wolle er aber angesichts von Auffälligkeiten Gewissheit über das korrekte Ergebnis, teilte er mit. In zwei Urnenwahllokalen und einem Briefwahllokal gebe es Ergebnisse, die auf Zählfehler hindeuten könnten, lautete seine Einschätzung. Der «Tagesspiegel» und der Sender RBB hatten berichtet.