Der Berliner SPD-Spitzenkandidat und Landesvorsitzende Steffen Krach hat sich gegen die von der Bundesregierung geplante Abschaffung der «Rente mit 63» ausgesprochen. «Wir müssen die abschlagsfreie Rente nach 45 gearbeiteten Jahren behalten», sagte Krach dem «Tagesspiegel». «Alles andere ist ungerecht.»
Krach schließt sich damit der Forderung der ostdeutschen Ministerpräsidenten an. Michael Kretschmer (Sachsen), Sven Schulze (Sachsen-Anhalt) und Mario Voigt (Thüringen, alle CDU) hatten sich offen gegen eine entsprechende Empfehlung der Rentenkommission gestellt. In einem Brief an die Bundesregierung verteidigten sie die abschlagsfreie «Rente mit 63». «Wer 45 Jahre eingezahlt hat, hat genug eingezahlt. Diesen Grundsatz geben wir nicht auf», heißt es darin.