Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) will nach der Schließung seines Wahlkreisbüros in Forst (Lausitz) wieder mehr vor Ort ansprechbar sein. «Es gibt jetzt eine Suche nach neuen Räumlichkeiten», sagte SPD-Generalsekretär Kurt Fischer der Deutschen Presse-Agentur. Das Ziel sei, nicht nur in Forst vertreten zu sein. «Dietmar Woidke hat mir gesagt, dass es Priorität habe, eine gute Lösung zu finden.» Damit solle die Ansprechbarkeit vor Ort gesichert werden.
Woidke habe als SPD-Landtagsabgeordneter aber einen Mitarbeiter vor Ort, der seit der Schließung des Wahlkreisbüros im Homeoffice arbeite. Die Abgeordnetenmails gingen an den Mitarbeiter, der prüfe, ob es je nach Anliegen um Woidke als Landtagsabgeordneten oder als Ministerpräsidenten gehe. Fischer verwies darauf, dass es nach der Landtagswahl darum gehe, die Präsenz vor Ort insgesamt neu aufzustellen.