Als Folge des Anschlags am Rande des CSD in Berlin hält auch Brandenburgs Innenminister Jan Redmann den Einsatz elektronischer Fußfesseln für Gefährder für sinnvoll. Ein entsprechender Gesetzentwurf solle in diesem Jahr vorgelegt werden, sagte der CDU-Politiker der Deutschen Presse-Agentur.
Die Vorschläge des Bundes für eine stärkere Nutzung von Fußfesseln und zu aufenthaltsbeendenden Maßnahmen für Gefährder seien richtig und müssten schnell umgesetzt werden. «Wir wissen ja nicht, wo Gefährder ihre Taten verüben. Insofern ist es wichtig, dass alle Bundesländer in der Lage sind, mit dieser Gefahr umzugehen», so Redmann.
Brandenburg hat nach Ministeriumsangaben eine mittlere einstellige Zahl von Gefährdern - und weit weniger als Berlin. Genaue Zahlen wollte die Behörde nicht nennen.