Der SPD-Bundestagsabgeordnete und ehemalige Regierende Bürgermeister Michael Müller hat seine Partei davor gewarnt, sich einseitig links zu profilieren. Es sei wichtig, unterschiedliche Milieus sowie unterschiedliche Wählerinnen und Wähler anzusprechen, sagte er dem Fernsehsender Welt TV. Nur dann sei die SPD stark. Müller hatte bei der Aufstellung der Landesliste für die vorgezogene Bundestagswahl in der Woche vor Heiligabend keinen aussichtsreichen Listenplatz abgekommen.
Stattdessen stehen nun Ruppert Stüwe und Annika Klose auf Platz eins und zwei, die als Parteilinke gelten. Ebenso wie Hakan Demir, gegen den Müller bei der Abstimmung um Platz drei mit 122 zu 135 Stimmen verloren hatte. Daraufhin verzichtete er auf eine weitere Kandidatur, ist daher nicht auf der Landesliste vertreten.