Mehrere Tausend Menschen haben am Samstagnachmittag am Brandenburger Tor in Berlin an den Beginn des russischen Angriffs auf die Ukraine vor genau zwei Jahren erinnert. Berlins Regierender Bürgermeister Kai Wegner sprach sich dort für schnelle weitere Waffenlieferungen an die Ukraine aus - inklusive des Marschflugkörpers Taurus. Er forderte, den russischen Präsidenten Wladimir Putin zur Verantwortung zu ziehen. «Er will die Ukraine vernichten, die Kultur auslöschen, die Sprache auslöschen», sagte der CDU-Politiker am Brandenburger Tor. «Kindesverschleppung, Vergewaltigung, Kriegsverbrechen - Putin muss zur Verantwortung gezogen werden für diese schrecklichen Taten.»
Es reiche nicht, Sonntagsreden zu halten. «Wir müssen der Ukraine helfen.» Das gelte zum einen mit Blick auf den Wiederaufbau in der Zukunft. «Aber, was die Ukraine heute schnell braucht, sind Waffen, das ist Munition, das ist der Taurus», sagte Wegner. Berlin sei die Stadt der Freiheit. «Ich bin mir sicher, dass auch Kiew in Zukunft eine Stadt der Freiheit sein wird.»