Wegen des großen Spardrucks hat Brandenburgs Landesregierung vereinbart, fünf Prozent der Stellen abzubauen. «Ausgenommen davon sind die im Koalitionsvertrag prioritär festgelegten Bereiche Polizei, Justiz, Schulen und Finanzverwaltung», heißt es aus dem Finanzministerium. Betroffen seien zunächst etwa 700 Stellen - das soll über einen Zeitraum von drei Jahren von 2027 bis 2029 von den Ressorts umgesetzt werden.
Die bereinigten Einnahmen und Ausgaben sollen sich schrittweise angleichen. «Hierzu verständigte sich die Landesregierung auf Eckwerte für alle Ressorts, die nach derzeitigem Stand unterhalb der geplanten Ausgaben im Haushaltsjahr 2026 liegen», teilte das Ministerium mit. Es laufe noch eine Revisionsphase, in der die neue Landesregierung die bisherigen Haushaltsanmeldungen kritisch überprüfe.