Eine Umfrage zur Zufriedenheit der Brandenburger zeichnet ein widersprüchliches Bild: Obwohl mehr als 90 Prozent der Menschen gerne in Brandenburg leben, ist nur jeder Zweite (52 Prozent) der Meinung, dass sich das Land in die richtige Richtung bewegt. Das geht aus dem «Brandenburg-Monitor 2024» hervor, der vom Meinungsforschungsinstitut Forsa im Auftrag der Landesregierung erstellt wurde. Damit ist der Wert im Vergleich zu früheren Befragungen weiter gesunken (2018: 65 Prozent; 2022: 56 Prozent).
Als größtes Problem im Land wird nach der Umfrage die Migration (24 Prozent) gesehen, gefolgt von den Themen Rechtsruck/AfD (22 Prozent) sowie Bildung/Schule (17 Prozent). Beim «Brandenburg-Monitor 2022» standen noch die Themen Klimawandel, soziale Ungerechtigkeit und Wohnraumsituation im Vordergrund.