Die Berliner CDU will Zugangskontrollen an Berliner U-Bahnhöfen nach dem Vorbild von Paris oder London. Das geht aus dem Entwurf für ihr Wahlprogramm hervor. «Für die U-Bahn streben wir perspektivisch die Einführung eines geschlossenen Systems an. Dazu wollen wir im Rahmen eines Pilotprojekts auf ausgewählten U-Bahn-Linien Zugangskontrollen erproben», heißt es in dem Programmentwurf des Landesvorstands, den die CDU am 9. Juni auf einem Parteitag beschließen will. Das Ziel sei, Schwarzfahren einzudämmen und die Qualität des Aufenthalts zu verbessern.
«Wichtige U-Bahn-Projekte wie die Verlängerungen der Linien U2, U3, U6, U7, U8 und U9 werden wir weiter vorantreiben», heißt es in dem 167 Seiten umfassenden Papier weiter. «Gleichzeitig werden wir die S-Bahn durch dichtere Takte, zusätzliche Gleise und bessere Verbindungen in die Außenbezirke stärken.» Die CDU schlägt vor, neue Verkehrsverbindungen über Partnerschaften mit privaten Investoren schneller umzusetzen: Sie nennt als Beispiel eine Magnetschwebebahn von der geplanten Urban Tech Republic auf dem ehemaligen Flughafen Tegel nach Jungfernheide.