Der Titel kommt mit einem Wort aus: «Rath» heißt der zehnte und letzte Band von Volker Kutschers Reihe um Gereon Rath, den Berliner Kriminalbeamten, dessen Fälle und persönliche Geschichte die Leserinnen und Leser von der Spätphase der Weimarer Republik bis ins nationalsozialistische Deutschland verfolgen konnten. Die Reihe entwickelte sich zum Bestseller.
Mehrfach totgesagt, überlebte Rath bis zu dem im Jahr 1938 spielenden Abschlussband. War in den ersten Bänden im Berlin der späten 20er Jahre noch so etwas wie ein Tanz auf dem Vulkan spürbar, ist der letzte Band reichlich düsterer - Kriegsgefahr am Horizont, das Münchner Abkommen, das die Tschechoslowakei preisgibt, die Pogromnacht, die Kutscher in ihrer Brutalität beschreibt.