Das Staatsballett Berlin ist in einer Kritikerumfrage des Fachmagazins «Tanz» ausgezeichnet worden. Die Compagnie liegt zum dritten Mal infolge auf dem Spitzenplatz, wie die Fachzeitschrift mitteilte. Als «Glanzlicht des Jahres» wurde sie unter anderem für die Aufführung des in Russland verbotenen Stücks «Nurejew» ausgezeichnet.
Das Moskauer Bolschoi Theater hatte das Stück über den schwulen Tänzer Rudolf Nurejew (1938-1993) unter politischem Druck aus dem Spielplan gestrichen. Die Inszenierung von Regisseur Kirill Serebrennikow und Choreograph Yuri Possokhov wurde nun erstmals außerhalb Russlands gezeigt.
Die Compagnie von Intendant Christian Spuck habe in der Saison sehr unterschiedliche choreographische Handschriften und Stile bewältigen müssen und das Ensemble sei ausgezeichnet trainiert, hieß es zur Begründung.