Nach hohen Verlusten wegen fehlgeschlagener Investments fordert das Versorgungswerk der Zahnärztekammer Berlin (VZB) Schadenersatz von seinem früheren Direktor. Beim Arbeitsgericht der Hauptstadt ist eine entsprechende Klage eingegangen, wie eine Gerichtssprecherin auf Anfrage mitteilte. Ein Gütertermin ist demnach für den 19. Juni geplant.
Der Anwalt des gekündigten Direktors teilte auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur mit, man wolle sich während der Dauer des Verfahrens nicht zu Details äußern.
Nach Angaben der Gerichtssprecherin fordert das Versorgungswerk knapp 50 Millionen Euro von dem früheren Manager. Zuvor hatten «Tagesspiegel» und die Agentur Bloomberg darüber berichtet. Erzielen die Beteiligten keine Einigung beim Gütetermin, muss das Gericht über die Klage entscheiden.