Die Attacke auf ein israelisches Rüstungsunternehmen in Ulm hat einen extremistischen Hintergrund. Daher zieht das Staatsschutzzentrum bei der Generalstaatsanwaltschaft Stuttgart den Fall an sich. Es kann herausgehobene Ermittlungsverfahren, denen eine extremistische oder terroristische Motivation zugrunde liegt, übernehmen. Es müsse besonders geprüft werden, ob es sich bei der Gruppe um die Tatverdächtigen um eine kriminelle Vereinigung handle.
Neben den bisher fünf verhafteten Verdächtigen im Alter zwischen 23 und 39 Jahren mit irischer, britischer, spanischer und deutscher Staatsangehörigkeit gebe es drei bis vier weitere bislang noch unbekannte Tatverdächtige. Die fünf bekannten Beschuldigten sind zwei Männer und drei Frauen.