Es geht um Waffendepots, die die radikal-islamistische Hamas in Polen, Bulgarien und Dänemark unterhalten haben soll. Und es geht um mögliche Terrorpläne gegen die israelische Botschaft in Berlin sowie den Bereich um das Tempelhofer Feld in der Hauptstadt und gegen die US-Airbase Ramstein. Unter strengen Sicherheitsvorkehrungen hat in Berlin der Prozess gegen vier mutmaßliche Mitglieder der radikal-islamistischen Hamas vor dem Staatsschutzsenat des Kammergerichts begonnen.
Die Bundesanwaltschaft wirft den Männern die Mitgliedschaft in einer ausländischen terroristischen Vereinigung vor. Sie sollen als sogenannte Auslandsoperateure für die Schaffung oder auch Auflösung von Waffendepots in mehreren europäischen Staaten zuständig gewesen sein.