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Mutmaßlicher Hisbollah-Anhänger kommt vor Gericht

Aufgrund von Ermittlungen der Generalstaatsanwaltschaft soll ein mutmaßlicher Hisbollah-Anhänger vor Gericht kommen. (Symbolbild) / Foto: Jens Kalaene/dpa
Aufgrund von Ermittlungen der Generalstaatsanwaltschaft soll ein mutmaßlicher Hisbollah-Anhänger vor Gericht kommen. (Symbolbild) / Foto: Jens Kalaene/dpa

Er soll in den Libanon gereist sein, um sich von der Hisbollah an Schuss- und Kriegswaffen ausbilden zu lassen. Zurück in Berlin gerät er in den Fokus von Ermittlern. Nun kommt es zum Prozess.

Rund neun Monate nach seiner Verhaftung kommt ein mutmaßlicher Hisbollah-Anhänger in Berlin vor Gericht. Der inzwischen 30-Jährige soll sich zwischen Dezember 2023 und April 2025 als Mitglied der Miliz betätigt haben. Die Generalstaatsanwaltschaft wirft dem Berliner die Beteiligung an einer terroristischen Vereinigung im Ausland, Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Straftat, Umgang mit Kriegswaffen und Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen vor. 

Ab nächsten Dienstag (13. Januar) verhandelt das Kammergericht über die Anklage, wie eine Gerichtssprecherin mitteilte. Zunächst sind demnach 13 Prozesstage geplant. 

Der Angeklagte mit deutscher Staatsangehörigkeit war am 15. April bei einer Razzia in einer Neuköllner Wohnung festgenommen worden und befindet sich seitdem in Untersuchungshaft. Er soll 2023 in den Libanon ausgereist sein, um sich dort von der Miliz an Schuss- und Kriegswaffen ausbilden zu lassen, wie es bei Anklageerhebung von der Generalstaatsanwaltschaft hieß. Auch an Gefechten im Grenzgebiet zu Israel und Syrien soll er nach den Ermittlungen teilgenommen haben.

Darüber hinaus soll der 30-Jährige nach den Ermittlungen von Berlin aus in sozialen Netzwerken Propagandabeiträge veröffentlicht haben, die die Hisbollah verherrlichten und deren Ziele unterstützten.

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