Berlin bleibt nach Einschätzung von Innensenatorin Iris Spranger auch nach dem Terroranschlag am Rande des Christopher Street Day (CSD) eine Stadt großer Veranstaltungen und Versammlungen. «Wir lassen uns durch Gewalt und Terror nicht einschüchtern und tun alles dafür, dass die Menschen in unserer Stadt sicher friedlich demonstrieren und zusammenkommen können», sagte die SPD-Politikerin der Deutschen Presse-Agentur. «Die Sicherheit und der Schutz von Menschen auf Veranstaltungen und Versammlungen stehen für Berlin an erster Stelle.»
Spranger erinnerte daran, dass die Berliner Sicherheitsbehörden viel Erfahrung und Professionalität hätten, um Veranstaltungen und Versammlungen zu schützen. «Allein im vergangenen Jahr wurden rund 7.000 Versammlungen durchgeführt, darunter 169 Veranstaltungen und Versammlungen mit mehr als 5.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmern», erläuterte sie. Als Beispiele nannte sie den Berlin-Marathon, die große Fahrradsternfahrt des ADFC Berlin sowie unzählige Kultur- und Musikveranstaltungen in der Stadt.