Rund 500 Menschen haben in der Pankower Khadija Moschee der Opfer des islamistischen Terroranschlags am vergangenen Wochenende gedacht. Gemeindemitglieder versammelten sich zu einem offenen Freitagsgebet, zudem auch Gäste willkommen waren. Schwerpunktthema der Predigt war der Islamismus und die Verantwortung muslimischer Gemeinschaften im Umgang mit Extremismus.
«Es war eine entsetzliche Tat, für die unsere Religion instrumentalisiert wurde», sagte Imam Scharjil Khalid anschließend der Deutschen Presse-Agentur. «Wir verurteilen sie unmissverständlich.» Der Islam rechtfertige keinen Terror. «Jetzt liegt es an uns, auf die Menschen in Berlin zuzugehen, ihre Sorgen ernst nehmen, ihre Fragen zu beantworten und zu zeigen, wofür der Islam wirklich steht.» Die Deutungshoheit dürfe nicht Extremisten überlassen werden.