Einst ermittelte er gegen Betrüger, nun ist er selbst Angeklagter: Ein ehemaliger Berliner Polizist steht in einem Betrugsprozess vor dem Landgericht Berlin. Der 37-Jährige soll Mietwohnungen, die tatsächlich nicht existierten, angeboten und so sensible Daten von Interessenten erlangt haben. Solche Daten soll er missbraucht und insgesamt rund 320.000 Euro erschwindelt haben.
Die Staatsanwaltschaft legt dem 37-Jährigen in drei Anklagen unter anderem besonders schweren Computerbetrug und besonders schweren Betrug zur Last. Dabei geht es um Taten zwischen September 2021 und September 2024. Der Verteidiger kündigte zu Prozessbeginn ein Geständnis seines Mandanten zu einem späteren Zeitpunkt an.