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USA danken Merz für Versorgung eines Ebola-Patienten in der Charité

Lobende Worte für Deutschland aus Washington (Archivbild). / Foto: Stefano Rellandini/Pool AFP/AP/dpa
Lobende Worte für Deutschland aus Washington (Archivbild). / Foto: Stefano Rellandini/Pool AFP/AP/dpa

US-Außenminister Rubio dankt Kanzler Merz und Deutschland für die schnelle Versorgung eines Ebola-infizierten US-Arztes in der Berliner Charité.

Die US-Regierung hat Bundeskanzler Friedrich Merz für die Behandlung eines US-Ebola-Patienten in Deutschland gedankt. US-Außenminister Marco Rubio schrieb auf der Plattform X: «Danke an Bundeskanzler Merz und unsere Freunde in Deutschland für ihre schnelle Hilfe bei der Versorgung der von der Ebola-Epidemie betroffenen Amerikaner. Wir sind dankbar für Ihre Zusammenarbeit.»

Ein im Kongo mit dem Virus infizierter US-Amerikaner wird seit Mittwoch in einer Spezialstation in der Berliner Charité versorgt. Der Amerikaner, der selbst Arzt ist, war nach dem Hilfeersuchen der USA an die Bundesregierung zur Behandlung nach Deutschland ausgeflogen worden. 

Die US-Gesundheitsbehörde CDC hatte vor Tagen mitgeteilt, dass wegen der kürzeren Flugzeiten und der Erfahrungen bei der Versorgung von Ebola-Patienten der Patient nach Deutschland verlegt werden sollte – ebenso wie sechs Kontaktpersonen mit hohem Ansteckungsrisiko. Zu diesen gab es von deutscher Seite zunächst keine Bestätigung.

Rubios lobende Worte für Merz und Deutschland lassen aufhorchen. Zuletzt hatte es starke diplomatische Misstöne zwischen Washington und Berlin gegeben.

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