Der Crack-Konsum in Berliner Drogenkonsumräumen ist innerhalb kurzer Zeit enorm gestiegen. In zwei Räumen des Trägers Vista machte Crack im Jahr 2022 nur 3,5 Prozent der Konsumvorgänge aus. 2024 waren es schon 30 Prozent, dieses Jahr ist der Anteil erneut deutlich gestiegen, wie Fachbereichsleitung Augustine Reppe berichtet. Crack ist Kokain, das mit Natriumkarbonat aufgekocht wurde und in Form von kleinen Steinchen meist in einer Pfeife geraucht wird.
Wie ein Berliner Polizeisprecher mitteilte, verzeichneten die Drogenkonsumräume im Jahr 2024 mehr als 23.000 Konsumvorgänge mit Crack. 2023 waren es den Angaben zufolge etwa 9.000 weniger. «Tatsächlich dürfte der Crack-Konsum noch viel größer sein, da lediglich ein niedriger bis mittlerer Anteil aller Konsumenten die Drogenkonsumräume nutzen dürfte.»