Brandenburgs Gesundheitsministerin Ursula Nonnemacher (Grüne) will die Krankenhäuser im Land fortentwickeln, um sie zu erhalten. «Für Brandenburg geht es bei der Krankenhausreform nicht um Standortschließungen, sondern um die bedarfsgerechte Weiterentwicklung und Sicherung der Standorte», sagte Nonnemacher. Dazu diene auch die zweite Krankenhauskonferenz an diesem Montag (6. Mai) in der Potsdamer Staatskanzlei.
«Ein zentrales Anliegen bei der Krankenhausreform ist für Brandenburg, dass Kooperationen abgesichert sind», sagte Nonnemacher. Dabei geht es um die Zusammenarbeit von stationären Krankenhäusern und ambulanten Arztpraxen. Diese Forderung haben auch die Länder in einer Stellungnahme an den Bund zur Reform aufgegriffen.
Zu der Konferenz nehmen Landrätinnen und Landräte, Oberbürgermeister sowie Vertreterinnen und Vertreter der Krankenhäuser, Krankenkassen und der Kassenärzte teil. Auch die Wirtschaftsförderung, Investitionsbank des Landes und Arbeitnehmervertreter werden erwartet. Bundesweit stecken Krankenhäuser in finanzieller Schieflage, auch in Brandenburg machen Häuser Millionen-Defizite.