Kurz vor dem Jahrestag des Hamas-Angriffs auf Israel hat sich der Präsident der Deutsch-Palästinensischen Gesellschaft (DPG), Nazih Musharbash, von Teilen der propalästinensischen Kundgebungen distanziert. Wenn bei Demonstrationen Gesetze übertreten würden, dann sei das strafbar und werde nicht von der DPG unterstützt, sagte Musharbash im RBB-Inforadio. «Deshalb rufen wir von der Deutsch-Palästinensischen Gesellschaft zum Beispiel nicht zu Kundgebungen auf, weil wir diese Leute nicht dabeihaben wollen.»
Das gelte sowohl für rechtsradikale Deutsche als auch für Islamisten. «Sie stören uns und sie schaden unserer Sache. Die sind nicht Repräsentanten der großen Mehrheit, der friedlichen großen Mehrheit der Palästinenser in Deutschland.»