CDU-Fraktionschef Dirk Stettner hält einen Rücktritt von TU-Präsidentin Geraldine Rauch für unumgänglich. «Stellen Sie sich mal vor, was passiert wäre, wenn ein Politiker Hakenkreuze liken würde und gucken Sie sich an, was zu Recht passiert ist mit betrunkenen Jugendlichen auf Sylt, die rassistische Lieder grölen. Alles richtig. Der gleiche Maßstab muss aber auch bei einer Uni-Präsidentin angewandt werden», sagte Stettner am Freitagmorgen im RBB-Inforadio. «Ich erwarte, dass die universitären Gremien sich damit intensiv befassen und sehr genau darüber nachdenken, ob diese Dame in diesem Amt wirklich zu halten ist», so der CDU-Fraktionsvorsitzende. Er glaube aber, dass es der Anstand gebiete, dass sie sich selbst zurückziehe.
«Wer antisemitische Posts liked, auf denen eindeutig rote Hakenkreuze zu sehen sind, agiert antisemitisch, das dürfte sehr eindeutig sein», argumentierte der CDU-Politiker. «Ich glaube auch niemandem, dass er nicht auf das Bild schaut, bevor er einen Post liked.» Hakenkreuze zu liken sei in einem solchen öffentlichen Amt kein entschuldbarer Fehler. «Nein, da sind Konsequenzen angesagt.»