Das brandenburgische Bildungsministerium und die Bundeswehr haben eine Kooperationsvereinbarung zur Bildung an Schulen geschlossen. «Die Zusammenarbeit zwischen Schulen und Bundeswehr stärkt die Urteilsfähigkeit unserer Schülerinnen und Schüler und vermittelt Einblicke in staatliche Verantwortung», sagte Bildungsminister Gordon Hoffmann (CDU) laut Mitteilung. Jugendoffiziere der Bundeswehr können dafür als externe Referenten in den Unterricht eingebunden werden - allerdings nur auf Einladung der Schulen und im Rahmen bestehender Lehrpläne.
Die Vereinbarung bilde eine neue, verbindliche Grundlage für eine seit vielen Jahren bestehende Zusammenarbeit, hieß es vom Ministerium. Jugendoffizierinnen und Jugendoffiziere sollen demnach als Gesprächspersonen kommen - und beispielsweise einen Beitrag zur Diskussion über deutsche Außen- und Sicherheitspolitik, über globale Krisenbewältigung und über nationale und europäische Sicherheitsinteressen leisten.