Die Europa-Universität Viadrina in Frankfurt (Oder) kann durch eine Förderung des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD) Forschung und Lehre zur Ukraine ausbauen. Für den Aufbau eines Ukraine-Zentrums hat sie Fördermittel in Höhe von rund 2,5 Millionen Euro durch den DAAD erhalten. Für die nächsten vier Jahre können mit der Errichtung eines «Kompetenzverbundes Interdisziplinäre Ukraine Studien Frankfurt (Oder) - Berlin (KIU)» unter anderem 400 Menschen gefördert werden, darunter Forschende, Lehrende und Studierende, wie Uni-Präsident Eduard Mühle am Donnerstag mitteilte. Die Viadrina werde damit als nationales Referenzzentrum für Ukraine bezogene Forschung, Lehre und Transfer gestärkt. Im Wettbewerb um den Aufbau interdisziplinärer Ukraine-Studien an deutschen Hochschulen war die ostbrandenburgische Uni neben der Universität Regensburg erfolgreich.
Ukraine-Zentrum forscht zu Kultur und Gesellschaft Mit dem Geld sollen an der Viadrina unter anderem Gastdozenturen, Forschungs- und Studierendenstipendien finanziert werden. Auch Promotionen würden damit unterstützt, wie Mühle erläuterte. Er sprach von 400.000 Euro, die bereits in diesem Jahr verplant würden.