Die Berliner Kulturszene will mit einem Aktionstag vor drohenden Einsparungen im Kulturetat der Hauptstadt warnen. Unter dem Motto «#BerlinIstKultur» wollen Einrichtungen wie Theater, Museen oder Bibliotheken am Mittwoch verschiedene Protestaktionen organisieren.
So könnten zum Beispiel Vorstellungen unterbrochen, Teile einer Ausstellungsfläche abgesperrt oder mit dem Publikum ein Protestsong gesungen werden, wie es auf einer Internetseite zum Aktionstag heißt.
Das Renaissance-Theater Berlin plant, eine Vorstellung von Ex-Kultursenator Klaus Lederer am Haus zu unterbrechen. Bibliotheken wollen an rund 80 Standorten in der Stadt leere Regale vor die Türen stellen, wie eine Sprecherin der Zentral- und Landesbibliothek Berlin (ZLB) sagte.