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Orafol legt Grundstein für neue Produktionshalle in Oranienburg

Der Chef von Orafol, Holger Loclair, setzt Erweiterungspläne am Stammsitz Oranienburg um.  / Foto: Bernd von Jutrczenka/dpa
Der Chef von Orafol, Holger Loclair, setzt Erweiterungspläne am Stammsitz Oranienburg um. / Foto: Bernd von Jutrczenka/dpa

In Oranienburg legt Folienhersteller Orafol den Grundstein für eine neue Produktionshalle. Teil eines Investitionsplans von 235 Millionen Euro bis 2030.

Der Folienhersteller Orafol hat am Stammsitz in Oranienburg den Grundstein für eine neue Produktionshalle gelegt. Das Projekt ist Teil eines Investitionsplans für den Standort von insgesamt 235 Millionen Euro bis 2030. Das Unternehmen will seine Produktionskapazitäten und Technologien ausbauen. 

Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) bezeichnete Orafol bei der Grundsteinlegung am Nachmittag als Familienunternehmen mit «Weltklasse-Niveau». «Als einer der wichtigsten Arbeitgeber übernimmt Orafol zudem herausragende gesellschaftliche Verantwortung in unserer Region», sagte Woidke.

Loclair: Selbst blühende Landschaften gebaut

Das Unternehmen Orafol, das aus einem DDR-Betrieb hervorgegangen war, beschäftigt in Oranienburg nach eigenen Angaben etwa 1.300 Menschen - weltweit rund 3.000. Unternehmenschef Holger Loclair sagte: «Orafol hat nie darauf gewartet, dass sogenannte blühende Landschaften entstehen. Wir haben begonnen, sie selbst zu bauen - Schritt für Schritt und Halle für Halle.»

Orafol stellt vor allem Spezialfolien etwa für Fahrzeuge, Innendesign, für Bahn und Flugzeuge her. Herzstück der neuen Halle sind laut Unternehmen Produktionsbereiche mit einer Gesamtfläche von mehr als 2.400 Quadratmeter. Es sollen auch Büros an der Westseite des Gebäudes entstehen.

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