Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) stellt sich angesichts der Wasser-Proteste hinter US-Elektroautobauer Tesla in Grünheide. «Wir sind gut beraten, mit Wasser sparsam umzugehen. Tesla ist aber der Falsche, um das zu kritisieren», sagte Woidke der Deutschen Presse-Agentur. «Das Unternehmen will kein zusätzliches Wasser in der Produktion einsetzen und will sein Industrieabwasser künftig vollständig recyceln.»
Tesla eröffnete seine bisher europaweit einzige Autofabrik in Grünheide östlich von Berlin vor mehr als zwei Jahren. Die Ansiedlung gilt als Coup. In Grünheide arbeiten rund 12.000 Beschäftigte. Tesla will die Produktion erhöhen und das Gelände erweitern. Seit dem Bau gab es Bedenken von Umweltschützern und Anwohnern, auch weil das Werk zum Teil in einem Wasserschutzgebiet liegt. «Wenn wir unseren Wohlstand sichern wollen, brauchen wir auch weiter eine starke Wirtschaft», sagte Woidke.