Berlins FDP-Chef Christoph Meyer fordert eine Randbebauung des Tempelhofer Feldes und hält dafür keine erneute Volksbefragung für nötig. «Für ein Gesetz, das aufgrund eines Volksentscheids zustande gekommen ist, gilt keine Ewigkeitsgarantie», sagte er der Deutschen Presse-Agentur. «Gewählte Volksvertreter, das ist das Wesen einer repräsentativen Demokratie, können im Parlament natürlich Änderungen beschließen.»
Seit dem Volksentscheid 2014 gegen eine Bebauung des ehemaligen Flughafengeländes seien «Änderungsnotwendigkeiten» zu berücksichtigen, so Meyer. «Wenn 200.000 Wohnungen in der Stadt fehlen, bei der Wohnungsnot, die wir haben, ist eine Randbebauung des Tempelhofer Feldes dringend erforderlich.»