Die Kritik am Senat, zu spät auf die anhaltende Eisglätte reagiert zu haben, wird lauter. «Wir haben eine echte Gefahrenlage für den Fußverkehr, deswegen müssen wir gemeinsam vorgehen», sagte die Bezirksstadträtin in Tempelhof-Schöneberg, Saskia Ellenbeck (Grüne) der Deutschen Presse-Agentur.
Es sei zum Beispiel hilfreich, dass die Berliner Stadtreinigung (BSR) den Bezirken zusätzlichen Splitt anbiete. «Es wäre aber gut gewesen, wenn man das alles viel früher gemacht hätte», sagte Ellenbeck.
«Unser Ordnungsamt war am Wochenende mit vier Teams unterwegs, unser Grünflächenamt hat jede Schippe und jeden Spaten rausgeholt, um Eis zu beseitigen und die schlimmsten Gefahrenstellen abzuarbeiten.»