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Eisglätte: Krach wirft Wegner zu spätes Reagieren vor

SPD-Spitzenkandidat Steffen Krach macht dem Regierenden Bürgermeister Kai Wegner (CDU) schwere Vorwürfe. (Archivbild)  / Foto: Sebastian Gollnow/dpa
SPD-Spitzenkandidat Steffen Krach macht dem Regierenden Bürgermeister Kai Wegner (CDU) schwere Vorwürfe. (Archivbild) / Foto: Sebastian Gollnow/dpa

Haben der Regierende Bürgermeister und die Verkehrssenatorin angesichts der Eisglätte schnell genug reagiert? Der SPD-Spitzenkandidat sagt: Nein. Berlin dürfe nicht zum Gespött der Republik werden.

SPD-Spitzenkandidat Steffen Krach hat dem Regierenden Bürgermeister Kai Wegner und Verkehrssenatorin Ute Bonde (beide CDU) vorgeworfen, angesichts von Dauerfrost und Eisglätte in der Hauptstadt viel zu spät reagiert zu haben. «Berlin kämpft seit Wochen mit eisglatten Gehwegen», sagte Krach der dpa. Und erst jetzt spreche Bonde von Auftaktrunden mit Bezirken und der Berliner Stadtreinigung über eine möglichst schnelle Eisbekämpfung. 

Dass dabei der Fokus auf Bereiche wie Schulen oder ÖPNV-Haltestellen gelegt werden solle, wo die Stadt selbst in Verantwortung sei, unterstreiche die völlige Überforderung von Wegner und Bonde. 

Klärende Gespräche mit den Bezirken

«Berlin braucht einen echten Plan und es wird von Tag zu Tag klarer, dass weder der Regierende noch seine Senatorin einen haben», kritisierte Krach, der bei der Abgeordnetenhauswahl im September gegen Wegner antritt. 

In den vergangenen Wochen hätte längst geklärt sein müssen, ausreichend Streumittel und Tausalz zur Verfügung zu haben. «Genauso wie die Frage, wie man die Stadtreinigung und weitere Landesbetriebe ganz konkret in die Enteisung der Gehwege einbindet», sagte Krach. 

«Und wenn nicht einmal die Bezirke hinterherkommen, dann sollten wir auch darüber sprechen, wie das System angepasst werden muss, damit Berlin in solchen Situationen funktioniert und nicht zum Gespött der ganzen Republik wird.»

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