Agrarminister der ostdeutschen Länder beraten am Sonntagabend am Rande der Grünen Woche in Berlin über ihre Positionen zu befürchteten Kürzungen bei der EU-Agrarförderung und neuen Düngevorgaben. Das Treffen wird auf Initiative von Brandenburgs Agrarministerin Hanka Mittelstädt (SPD) organisiert, wie das Ministerium mitteilte. Auch die Präsidenten von Landesbauernverbänden sollen dabei sein.
Angesichts der geplanten Reform des EU-Haushalts und bei der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) ist die Sorge bei Landwirten vor Einschnitten groß.
«Im Rahmen der GAP-Verhandlungen wollen wir als Agrarminister der östlichen Bundesländer jede Gelegenheit nutzen, um unsere gemeinsamen Positionen deutlich zu machen», teilte Mittelstädt mit. Zudem sei es vor Beginn des Frühjahres von existenzieller Bedeutung für die Landwirte, eine klare Regelung zur Düngeverordnung einzufordern. «In wirtschaftlich angespannten Zeiten können wir unsere Landwirte nicht im Ungewissen lassen.»