Zahlreiche Berliner Verlage haben in einem offenen Brief an den Regierenden Bürgermeister Kai Wegner (CDU) und die Mitglieder des Senats dazu aufgerufen, die geplanten Kürzungen im Kulturbereich zu überdenken. «Kultur ist kein Luxus», heißt es in dem Schreiben. «Mit großer Bestürzung haben wir, die unterzeichnenden Verlage der Literaturstadt Berlin, von den geplanten Kürzungen im Kulturetat in Höhe von 130 Millionen Euro erfahren.»
Die geplanten Einsparungen wirkten sich auf die gesamte Literaturszene aus, auch direkt auf die Verlage, ob klein oder groß. «Ohne ausreichende Finanzierung werden Lesungen, Literaturfestivals und andere Veranstaltungsformate reduziert oder gestrichen», warnen die Verlagsvertreter.