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Landesregierung warnt vor Queerfeindlichkeit in Brandenburg

Brandenburgs Landtagspräsidentin Ulrike Liedtke und Gleichstellungsminister René Wilke wollen am Montag als Zeichen für Toleranz die Regenbogenfahne vor dem Landtag hissen. (Archivbild) / Foto: Bernd Settnik/dpa-Zentralbild/dpa
Brandenburgs Landtagspräsidentin Ulrike Liedtke und Gleichstellungsminister René Wilke wollen am Montag als Zeichen für Toleranz die Regenbogenfahne vor dem Landtag hissen. (Archivbild) / Foto: Bernd Settnik/dpa-Zentralbild/dpa

Im Brandenburger Landtag wird die Regenbogenflagge für Toleranz und gegen Diskriminierung gehisst. Gleichstellungsminister Wilke sieht dafür nicht nur die Landesregierung in der Verantwortung.

Brandenburgs Gleichstellungsminister René Wilke hat zu mehr Respekt und Toleranz für geschlechtliche Vielfalt aufgerufen. Am Montag (18. Mai) will er gemeinsam mit Landtagspräsidentin Ulrike Liedtke die Regenbogenfahne im Innenhof des Landtags hissen, auch vor dem Ministerium soll eine solche Fahne gehisst werden. Der Anlass ist der Internationale Tag gegen Homo-, Bi-, Inter- und Transfeindlichkeit am 17. Mai (Sonntag). 

«In Zeiten zunehmender queerfeindlicher Übergriffe ist es wichtiger denn je, Haltung - und im Wortsinn - Farbe zu bekennen», sagte der SPD-Politiker. Dies sei eine Aufgabe der gesamten Gesellschaft. Lesben, Schwule, bisexuelle, Trans-, Inter- und queere Personen sollten selbstbestimmt und ohne Diskriminierung leben können.

Bundesweit und in Brandenburg gibt es immer wieder Gegendemonstrationen aus der rechten Szene gegen Veranstaltungen wie den Christopher Street Day. Die AfD-Landtagsfraktion lehnt Regenbogenflaggen ab. Sie hatte vor der Landtagswahl 2024 ein Verbot des Beflaggens öffentlicher Gebäude mit der Regenbogenflagge verlangt.

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