Die Organisatoren des Christopher Street Day (CSD) in Berlin halten an ihrer Forderung nach der Aufnahme queerer Menschen in Artikel 3 des Grundgesetzes fest. «Der Schutz der queeren Community durch das Grundgesetz muss aus unserer Sicht noch vor der Bundestagswahl 2025 kommen», sagte das Vorstandsmitglied des Berliner CSD e. V. Marcel Voges. «Dafür werden wir auch nach dem CSD selbstbewusst auftreten und uns einsetzen.»
Dabei gehe es nicht um Sonderrechte für queere Menschen, sondern um elementare Grundrechte. «Innerhalb der Community herrscht bereits große Unruhe und Angst wegen des Erstarkens rechtsextremer Parteien. Es wird massiv gegen unsere Community gehetzt», warnte Voges.