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Brandenburger CDU im Bundestag: Frei ist «gute Wahl»

Die Brandenburger CDU-Landesgruppe im Bundestag hält den Vorschlag von Thorsten Frei als Unionsfraktionschef für eine gute Wahl. (Archivbild)  / Foto: Markus Lenhardt/dpa
Die Brandenburger CDU-Landesgruppe im Bundestag hält den Vorschlag von Thorsten Frei als Unionsfraktionschef für eine gute Wahl. (Archivbild) / Foto: Markus Lenhardt/dpa

Kanzleramtschef Frei soll nach dem Vorschlag der Unionsspitzen Merz und Söder künftig die Unionsfraktion leiten. Wie kommt das bei den Brandenburger CDU-Abgeordneten an?

Die vier CDU-Bundestagsabgeordneten aus Brandenburg halten Thorsten Frei für den richtigen Mann als künftigen Unionsfraktionschef im Bundestag. «Er ist eine gute Wahl», sagte der Chef der Brandenburger CDU-Landesgruppe, Sebastian Steineke, der Deutschen Presse-Agentur. «Er hat immer ein offenes Ohr für uns, steckt, durch seine bisherige Tätigkeit als Kanzleramtsminister, tief in den Themen und weiß aus der vergangenen Legislaturperiode, wie man die Fraktion organisiert.»

Die Vorsitzenden von CDU und CSU, Friedrich Merz und Markus Söder, hatten CDU-Kanzleramtschef Frei als Fraktionsvorsitzenden der Union vorgeschlagen. Er soll Nachfolger des zurückgetretenen Jens Spahn werden. Die CDU/CSU-Abgeordneten werden am Mittwoch nächster Woche darüber entscheiden.

Frei besuchte mehrfach Brandenburg

Steineke und Frei haben einiges gemeinsam: Beide zogen im Jahr 2013 in den Bundestag ein und machten mehrere Jahre zusammen Rechtspolitik. Steineke sagte, Frei sei im ersten Halbjahr auch mehrfach in Brandenburg gewesen. Er freue sich auf die Zusammenarbeit.

Spahn war am Wochenende nach Druck von seinem Amt zurückgetreten. Er und sein Mann Daniel Funke hatten bekanntgegeben, sie seien mit Hilfe einer Leihmutter in den USA Eltern geworden. Das löste Kritik aus, da Leihmutterschaft in Deutschland verboten ist und die CDU sich - wie Spahn selbst in der Vergangenheit - gegen Legalisierung ausgesprochen hat.

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