Die Kulturverwaltung arbeitet daran, die Vergabe von Fördermitteln für Projekte gegen Antisemitismus trotz des Rücktritts von Kultursenatorin Sarah Wedl-Wilson voranzutreiben. Das versicherte Kulturstaatssekretärin Cerstin Richter-Kotowski (CDU) bei der jüngsten Sitzung des Kulturausschusses. «Vor dem Hintergrund des Rechnungshofberichts ist unsere vordringliche Aufgabe, die Förderung von Projekten im Kampf gegen Antisemitismus zeitnah und rechtssicher auf den Weg zu bringen.»
«Wir haben hier noch unter Sarah Wedl-Wilson eine Arbeitsgruppe intern in der Verwaltung etabliert, die sich mit der Optimierung verfahrenssicherer und rechtssicherer Strukturen befasst», sagte die Staatssekretärin. Die Arbeitsgruppe unter ihrer Leitung setze die Empfehlungen und Anregungen aus dem Rechnungshofbericht in Anweisungen an das Haus um.
Dabei gehe es nicht zuletzt um Optimierungen von Antrags- und Genehmigungsstrukturen für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. «Hier müssen viele Dinge deutlich optimiert werden, weil zu viele Schleifen gedreht werden», sagte Richter-Kotowski. «Das ist, wenn Sie so wollen, die Verwaltungsreform im Kleinen.» Es gehe vor allen Dingen darum, die Arbeit effektiver und besser zu organisieren und zu gestalten.