Die bundesweit erste Koalition aus SPD und BSW ist in Brandenburg mit einem Dämpfer gestartet: Der Sozialdemokrat Dietmar Woidke wurde zwar vom Landtag als Ministerpräsident wiedergewählt, aber erst im zweiten Wahlgang. Woidke sieht trotzdem eine gute Grundlage, jetzt mit der Arbeit loszulegen.
Im zweiten Wahlgang bekommt Woidke Stimmen der Opposition
Im zweiten Wahldurchgang votierten in geheimer Abstimmung 50 Abgeordnete für Woidke, 36 Abgeordnete stimmten gegen ihn, ein Abgeordneter enthielt sich. Für die Wahl waren 45 Ja-Stimmen notwendig. SPD und BSW haben zusammen 46 Abgeordnete.
Woidke, der nach der Wahl den Amtseid ablegte, bekam also auch Ja-Stimmen aus der Opposition. Wegen der geheimen Abstimmung in Wahlkabinen bleibt aber unklar, von wem.