Nach der Absage einer Diskussionsveranstaltung mit der umstrittenen UN-Sonderberichterstatterin Francesca Albanese an der Freien Universität Berlin (FU) hat diese bei einem Ersatztermin davor gewarnt, die Freiheit der Wissenschaft einzuschränken. Es sei extrem besorgniserregend, dass Universitäten Vorträge absagten, sagte sie im Umspannwerk in Berlin-Kreuzberg. Universitäten seien Orte, an denen man sich auch darauf einigen könne, sich nicht einig zu sein.
Die FU hatte entschieden, die Veranstaltung mit der Sonderberichterstatterin des UN-Menschenrechtsrates für die besetzten palästinensischen Gebiete, Albanese, und dem Gründer des Projekts Forensic Architecture, Eyal Weizman, nicht in Präsenz abzuhalten. Sie begründete die Entscheidung mit «der aktuellen Polarisierung und der nicht kalkulierbaren Sicherheitslage».