Mehrere Städte in Brandenburg suchen für die Landtagswahl in sieben Wochen noch Wahlhelferinnen und Wahlhelfer. Dabei ist das Problem nicht überall gleich. Während sich in Frankfurt (Oder), Brandenburg an der Havel, Potsdam und Cottbus noch nicht so viele Ehrenamtler gemeldet haben, wie eingesetzt werden sollen, hat Wittenberge alle Helfer zusammen, wie eine Umfrage der Deutschen Presse-Agentur ergab. Wahlhelferinnen und Wahlhelfer zählen nicht nur die Stimmen aus. Sie haben auch die Aufsicht über eine ordnungsgemäße Stimmabgabe. Dafür gibt es Erfrischungsgeld - eine Art Entschädigung. Am meisten unter den fünf Städten zahlt Cottbus.
In Frankfurt (Oder) fehlt noch rund ein Drittel der Helfer. Zur Landtagswahl könnten dort maximal 603 Wahlhelferinnen und Wahlhelfer eingesetzt werden, sagte eine Sprecherin. Bis Freitag lägen rund 150 Anmeldungen vor. Für die Freiwilligen gibt es Geld für Essen und Trinken, das sich Erfrischungsgeld nennt. In Frankfurt (Oder) liegt es - wie gesetzlich vorgeschrieben - bei 35 Euro für den Vorsitzenden oder die Vorsitzende des Wahlvorstands und 25 Euro für die übrigen Vorstandsmitglieder.