In etlichen der zwölf Berliner Wahlkreise könnte es am 23. Februar bei den Direktmandaten spannend werden. Bei der vorgezogenen Bundestagswahl entscheiden die Wählerinnen und Wähler mit ihrer Erststimme über die Direktkandidaten, mit der Zweitstimme über die Partei. War das Erststimmenergebnis schon beim vergangenen Mal knapp, ist angesichts der Umfragewerte gut denkbar, dass es diesmal anders ausgeht.
In Charlottenburg-Wilmersdorf beispielsweise holte zuletzt die SPD das Direktmandat: Dort lag der frühere Landesvorsitzende und langjährige Regierende Bürgermeister Michael Müller mit 25,6 Prozent knapp vor der Konkurrenz von Grünen und CDU. Aber ob ihm das noch einmal gelingt, ist fraglich.