Bausenator Christian Gaebler hat Mietsteigerungen bei Berlins landeseigenen Wohnungsbaugesellschaften verteidigt. «Auch landeseigene Wohnungsunternehmen müssen wirtschaftlich arbeiten können», sagte der SPD-Politiker bei der jüngsten Sitzung des Abgeordnetenhauses. Sie müssten unter anderem ihren Wohnungsbestand pflegen, aber auch ihre Mitarbeiter ordentlich bezahlen und zusätzliche Leistungen für das jeweilige Quartier übernehmen. «Das geht nicht zum Nulltarif.»
«Wenn wir ein Wohnungsunternehmen leistungsfähig ausstatten wollen, dann müssen sie auch entsprechend Mieten nehmen können, mit denen sie arbeiten können», sagte Gaebler.
Der Senator wies darauf hin, dass die Wohnungsbaugesellschaften ihre Mieten laut einer bis 2027 geltenden Kooperationsvereinbarung mit dem Senat jährlich um höchstens 2,9 Prozent erhöhen dürfen und es auch nicht jedes Jahr Erhöhungen gebe. «Insofern ist das alles übersichtlich», sagte er zu den anstehenden Erhöhungen.