Berlins Regierender Bürgermeister ist auf dem langen Weg zu einer Verwaltungsreform in der Hauptstadt einen kleinen Schritt weiter gekommen. Der Senat hat heute die Vorlage «Aufgabenneuordnung zur Stärkung der gesamtstädtischen Steuerung» beraten, wie die Senatskanzlei nach der Sitzung mitteilte. Wegner hat das Reformprojekt zur Chefsache erklärt. Das Ziel ist, die Berliner Verwaltung funktionsfähiger zu machen, die Zusammenarbeit der verschiedenen Verwaltungsebenen zu verbessern und auch die gesamtstädtische Steuerung.
Wegner will einen einheitlichen Zuständigkeitskatalog
In einem weiteren Schritt sollen nun die Aufgaben der Hauptverwaltung und der Bezirke erhoben und in einen einheitlichen Zuständigkeitskatalog überführt werden, so die Senatskanzlei. «Der Prozess der Aufgabenerhebung findet parallel in allen Senatsverwaltungen statt und soll bis Ende des dritten Quartals abgeschlossen sein. »
Anschließend ist eine Aufgabenkritik geplant, um Probleme bei Zuständigkeiten
und Verantwortlichkeiten zu identifizieren und Schlussfolgerungen daraus zu ziehen. Das soll den Angaben zufolge in diesem Jahr beginnen, die entsprechenden Handlungsempfehlungen sollen dann ab dem ersten Quartal 2025 umgesetzt werden.
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