Eine Enquete-Kommission soll sich in Berlin mit der Frage beschäftigen, was sich gegen Rassismus, Antisemitismus und Muslimfeindlichkeit unternehmen lässt. Über einen entsprechenden Antrag der CDU- und SPD-Fraktion hat das Abgeordnetenhaus bei seiner letzten Plenarsitzung vor der Sommerpause diskutiert. Die Kommission soll aus 23 Mitgliedern bestehen, die vom Abgeordnetenhaus gewählt werden. Infrage kommen dafür Abgeordnete des Parlaments, aber auch externe Experten.
Die Kommission soll die verschiedenen Arten des Antisemitismus, der Muslimfeindlichkeit und des Rassismus in den Blick nehmen, schon bestehende Maßnahmen zu deren Bekämpfung überprüfen und Empfehlungen zur Verbesserung und Weiterentwicklung abgeben. Vorgesehen ist ein Zwischenbericht 2025. Im Jahr danach soll die Kommission ihren Abschlussbericht vorlegen.