Der Hotelpächter von Meseberg, Bert Groche, will sich nach der Ankündigung der Bundesregierung, das angrenzende Schloss als Gästehaus aufzugeben, zurückziehen. Der 63-Jährige will sich auf seine anderen Betriebe konzentrieren, wie er der Deutschen Presse-Agentur sagte. «Für uns fällt die Daseinsberechtigung weg.» Der Vertrag wäre nach 20 Jahren ohnehin ausgelaufen. Zuvor hatte die «Märkische Oderzeitung» berichtet. Die Bundesregierung will Meseberg als offizielles Gästehaus ab Februar 2027 aufgeben. Die Brandenburger Landesregierung lässt eine mögliche künftige Nutzung des Schlosses offen. «Wenn dort Gesprächsanliegen an das Land gerichtet werden, werden wir uns dem nicht verweigern», sagte Innenminister René Wilke (SPD) im Februar im Landtag. Er sehe zunächst ganz klar die Messerschmitt-Stiftung am Zug. «Es wird Aufgabe der Stiftung sein, dafür eine neue Nutzung zu finden.»