Nach Alarmrufen aus der Filmbranche sieht es so aus, als könnte die deutsche Filmförderung auch 2025 weitergehen. Der Kulturausschuss im Bundestag billigte am Mittwoch das neue Filmförderungsgesetz, wie ein FDP-Sprecher mitteilte. Damit ist für den Vorschlag diese Woche auch im Plenum des Parlaments eine Mehrheit absehbar. «Die Filmbranche atmet auf», erklärte die Allianz Deutscher Produzentinnen und Produzenten.
Zuvor hatte auch Starregisseur Volker Schlöndorff Alarm geschlagen. Gingen die Pläne nicht durchs Parlament, würden selbst erfolgreiche Filmemacher in die Pleite gehen, sagte Schlöndorff der Deutschen Presse-Agentur. «Da könnte man nur die Hände über dem Kopf zusammenschlagen.»
Das bisherige Filmförderungsgesetz (FFG) läuft Ende des Jahres aus. Wird es nicht erneuert, könnte die sogenannte Filmabgabe nicht mehr von Nutzern der Produktionen wie Kinos, Videowirtschaft, Online-Anbietern oder Sendern erhoben werden. Dann würde der Fördertopf nicht mehr gefüllt und es gäbe eine Lücke in der Finanzierung deutscher Filmprojekte ab Januar.