Das Kunst- und Kreativhaus Rechenzentrum in Potsdam direkt am wiederaufgebauten Garnisonkirchturm darf nach einem Kompromissvorschlag bis 2033 bleiben. Das vereinbarte Potsdams Oberbürgermeisterin Noosha Aubel (parteilos) nach Angaben der Stadt mit der Stiftung Garnisonkirche und der Betreiberin des Rechenzentrums. Nun sind die Stadtverordneten am Zug. Ohne Beschluss wäre die Nutzung des Rechenzentrums ab 1. August dieses Jahres nicht mehr zulässig.
Die Grundlage für die weitere Nutzung des Rechenzentrums ist die Änderung eines Bebauungsplans. Aber: «Mit Ende der Befristung gelten die Ziele des bisherigen Bebauungsplans fort», schreibt die Stadt. Teil des Plans ist ein Abriss. Die weitere Nutzung hat zudem einen Preis: Die Stiftung Sozialpädagogisches Institut Berlin «Walter May» (SPI) stimmt demnach einer Vereinbarung über finanzielle Auswirkungen der Grundstücksnutzung zu. Die Stiftung Garnisonkirche stimmt wiederum der Fortsetzung des Konzessionsvertrages mit der Stiftung SPI um sieben Jahre zu.