Brandenburgs neuer Verfassungsschutzchef Wilfried Peters hat nach eigener Einschätzung große Herausforderungen vor sich. Der Nachfolger des entlassenen Leiters Jörg Müller sprach bei seinem Amtsantritt von einer schwierigen und wichtigen Aufgabe. «Ich freue mich sehr, dieses neue Amt zu übernehmen, habe aber vor der Aufgabe auch großen Respekt», sagte der bisherige Vizepräsident des Berliner Verwaltungsgerichts. «Gemeinsam mit den neuen Kolleginnen und Kollegen werde ich die vielfältigen Aufgaben bewältigen können.»
Die frühere Innenministerin Katrin Lange (SPD) hatte den damaligen Verfassungsschutzchef Jörg Müller im Mai entlassen. Er soll sie zu spät über die Einstufung der Landes-AfD als gesichert rechtsextremistische Bestrebung unterrichtet haben. Daran wurden Zweifel laut, es gab unterschiedliche Darstellungen. Nach internem Streit trat Lange zurück. Ihr Nachfolger wurde René Wilke (parteilos, für SPD).