Nach der Vorstellung des designierten Innenministers René Wilke (parteilos) äußern sich die Parteien im Land Brandenburg überwiegend wohlwollend über den 40-Jährigen. «Mit ihm gewinnt das Kabinett einen ausgewiesenen Praktiker, der kommunale Bodenhaftung mit parlamentarischer Erfahrung verbindet», sagte der SPD-Fraktionschef im Brandenburger Landtag, Björn Lüttmann. Er stehe für «eine pragmatische Politik des Zuhörens und Anpackens».
Der Koalitionspartner BSW bezeichnete Wilke als «gute Wahl». Man erhoffe sich, etwa bei der Evaluierung des Verfassungstreue-Checks, dem Einsatz für Meinungsfreiheit, einer besseren Ausstattung der Polizei und bei einer Lösung der Probleme in der Migrationspolitik voranzukommen, sagte BSW-Fraktionschef Niels-Olaf Lüders.