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Krach: «Wohnungsmangel ist unser Kernthema im Wahlkampf»

SPD-Spitzenkandidat Steffen Krach setzt auf das Thema Mietenpolitik.  / Foto: Annette Riedl/dpa
SPD-Spitzenkandidat Steffen Krach setzt auf das Thema Mietenpolitik. / Foto: Annette Riedl/dpa

SPD-Spitzenkandidat Steffen Krach will mit klaren Ansagen gegen hohe Mieten punkten – und bietet seinem CDU-Konkurrenten ein Duell auf dem Tennisplatz an.

SPD-Spitzenkandidat Steffen Krach will die Themen Wohnungsmangel und hohe Mieten ins Zentrum des Wahlkampfs stellen. «Das ist unser Kernthema für diese Wahl», sagte er am Abend beim Landesparteitag in Berlin-Mitte. «Ich höre dann immer, ihr lauft den Linken hinterher. Nee, das ist unser Thema, und zwar schon deutlich länger, als die Linken glauben.»

Die Mietpreisprüfstelle habe die SPD eingeführt. Es sei außerdem eine sensationelle Entwicklung, dass Berlin ein Mietenkataster bekommen werde. «Das wird uns richtig helfen», sagte Krach. «Und die, die Abzocke hier betreiben, die müssen sich jetzt warm anziehen.» 

Das Mietenkataster werde für Transparenz sorgen. «Und wenn die Mietenpolizei Anfang 2027 klingelt, wird es teuer. Ich rate jedem Abzocker, jetzt noch die Mietverträge anzupassen», so der SPD-Spitzenkandidat. 

Krach ist bereit für ein Tennismatch

Die SPD setze sich darüber hinaus für eine Öffnungsklausel ein, die den Bundesländern die Einführung eines Mietendeckels erlauben soll. «Kai Wegner muss jetzt seinem Bundeskanzler, seinem Parteivorsitzenden sagen, dass der Mietendeckel kommt», forderte Krach. 

Krach bot dem Regierenden Bürgermeister und CDU-Landesvorsitzenden außerdem an, sich sportlich zu messen - auf dem Tennisplatz. «Ich komme überall hin. Ich komme auch dahin, wo das legendäre Match mit Günther-Wünsch am 3. Januar stattgefunden hat», so der SPD-Spitzenkandidat - darauf anspielend, dass Wegner am ersten Tag des großen Stromausfalls Anfang des Jahres eine Stunde Tennis gespielt hat. «Er muss mir nur die Adresse nennen. Und dann bin ich jederzeit da», sagte Krach.

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