Jeder fünfte Mensch in Berlin ist armutsgefährdet – Tendenz steigend. Besonders betroffen sind Kinder, Alleinerziehende sowie Menschen mit Migrationsgeschichte und geringer Qualifikation. Dies ist ein Ergebnis des Sozialberichts 2025, den der Berliner Senat gebilligt hat.
In der Hauptstadt sind auch etwa sieben Prozent der Rentnerinnen und Rentner arm. Der Anteil ist fast doppelt so hoch wie im Bundesdurchschnitt. Die Armut konzentriert sich in Berlin stark; Brennpunkte sind unter anderem Neukölln, Mitte, Spandau und Marzahn-Hellersdorf.
Bei der Kinderarmut gibt es zwar einen Rückgang, doch lebt weiter etwa jedes vierte Kind in einem Haushalt, der Bürgergeld bezieht. In einigen Quartieren ist sogar jedes zweite Kind arm.